[Review] Global Scum - Hell Is Home

Global Scum - Hell Is Home Artwork Global Scum - Hell Is Home Artwork © 2018 by Manuel Harlander
28 Jan
2018

Global Scum ist ein Soloprojekt von Manuel Harlander. Auf seinem Silberling Hell Is Home hat Manuel Harlander die Texte und Musik geschrieben, alle Instrumente gespielt und auch den Gesangspart selbst übernommen.


Nun aber zum Album Hell Is Home. Betrayed beginnt sehr ruhig und wechselt dann in ein Gewitter aus eindringlichen Riffs mit noch etwas dezenten Drums. Was aber nicht so bleibt, denn mit Einsetzen der Vocals kommen Double Bass Drum und die Rhythmiken des (Melodic)  Death Metal klar zum Vorschein. Betrayed ist durchzogen von Speed und Midtempo. Jedoch sind die knapp drei Minuten Spielzeit sehr schnell vorbei.

Von Betrayed geht es Ruck Zuck zu Life in Chains über, der ebenfalls mehr (Melodic)  Death Metal bietet als Groove. Live ist der Song sicherlich ein absoluter Knaller. Als CD muss man sich die Live Umgebung und das Feeling gedanklich vorstellen. Live in Chains hebt sich bereits von Betrayed ab, weshalb man hier nicht ein und dasselbe an Rhythmiken erwarten darf, sich aber dennoch in einem Umfeld aus moshenden Metalheads wiederfinden kann.

Disappointed Life baut hier auf die Stimmung von Life in Chains vollkommen auf. Live könnte man vielleicht nicht mal einen Übergang hören, denn hier wird einem klar worauf sich dieses Album konzentriert: Stimmung zu machen. Das wird sehr offensichtlich, wenn der Song, kurz vor der 3 Minuten Grenze, deutlich an Speed zunimmt und dann gegen Ende in eine kleine Akustik Session wechselt.

Speed war ausschlaggebend bei den letzten knapp 60 Sekunden von Disappointed Life und genauso geht es bei When Water Turns To Blood weiter, Speed, Speed und nochmals Speed. When Water Turns To Blood hämmert buchstäblich den Sound in die Köpfe der Hörer. Hier kann man sogar minimale Einflüsse von Metalcore oder Hardcore vermuten, jedoch ist es eher (Melodic) Death Metal mit groovigen Einflüssen, aber auch etwas doomiges und episches hat der Song an sich. Aber wahrscheinlich hat der Song eine Art des Überganges zum Amokläufer in sich, denn nach When Water Turns To Blood kommt direkt AMOK.

Amok beginnt etwas sanfter und grooviger, wechselt aber sehr schnell in den (Melodic) Death Metal Bereich, was eine sehr gute Abstimmung des Ausnahmekünstler Manuel Harlander, der jedes Instrument und selbst die Vocals, selbst eingespielt hat, bei Amok kann man seine Fähigkeiten perfekt heraushören. Wenn die restlichen Songs auch so klingen, kann man nur sagen: Top.

Der Titelsong Global Scum, kommt mit einem sehr doomigen Intro zur Show, welche sicherlich so gewollt ist. Danach geht es aber richtig ab, so sehr das ich mich nur noch frage: “What the Fuck“- Sprachlosigkeit macht sich breit. Ich hatte die Hoffnung das es mit Treacherous Assault wieder anders wird. Aber nein, die Sprachlosigkeit bleibt auch bei den weiteren Songs Falling Terror, Innerlich Faulend und Cant Change The Fate.

Fazit:
Am Ende kann ich als Fazit sagen, das ich anfangs, mit einem guten Album des Groove/Death Metals gerechnet hatte, doch in der zweiten Hälfte der CD, ab Track 6, von Manuel Harlanders Projekt Global Scum geflasht wurde. Jeder der auf Vader, Cannibal Corpse usw. steht, sollte sich Hell is Home von Global Scum, zu Gehör führen … bereuen wird man es keinesfalls.

Verdiente 7 von 8 Metalhands.

Trackliste:
01. Betrayed
02. Life in Chains
03. Disappointed Life
04. When Water Turns to Blood
05. Amok
06. Global Scum
07. Treacherous Assault
08. Falling Terror
09. Innerlich faulend
10. Can't Change the Fate

Weitere Informationen

  • Vö: Freitag, 26 Januar 2018
  • Wertung: 7 von 8 Metalhands
  • Herkunft: Deutschland
  • Label: NRT Records
  • Genre: Groove Metal / Death Metal

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Karl Heinz Schultze

Berufsbezeichnung: Freier Musik & Bild (Foto) Journalist

Kalle ist als freier Musik- & Bild- Journalist Mitglied in der dju in Verdi! Seine Journalistische Laufbahn begann bereits im zarten Alter von 13 Jahren als er Mitglied der Sieben Schwaben Spiegel Redaktion wurde, schon damals überzeugte er durch seine Kenntnisse im Musikbereich und übernahm dann 2 jahre Später das Ressort Musik und Sport. 1997 als er bei einer UKW Station, die Wöchentliche DJ Night am Freitag bekam, ist er vom Journalismus und Radio Virus infiziert, als Metalhead gehört er seit 1985 der Metal Szene an und ist heute, schon allein wegen seiner spezifischen Kenntnisse aus der Metal Szene, nicht mehr wegzudenken.

Heute ist Kalle nicht mehr im Sport unterwegs, die Musikbranche hat es Ihm aber immer noch angetan, hier besonders die Metal Szene in der er auch vorwiegend als Bildjournalist tätig ist.

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